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„Migranten als Rammbock“


„Migranten als rammbock“ NATIONAL 24

Den Migrationsprofiteuren auf der Spur: Die investigative Journalistin und Buchautorin Friederike Beck im exklusiven Gespräch

 

Frau Beck, Sie haben monatelang für ein Buch über die Hintergründe und Profiteure der Politik der offenen Gren­zen in Deutschland recherchiert. Die Antwort der etablierten Parteien und Medien würde lauten: Wir alle profitie­ren von der Einwanderungspolitik der Bundeskanzlerin. Kamen Sie zu einem anderen Ergebnis?

 

Beck: Meine Recherche startete ich vor einigen Monaten aus Jux und Neugier: Die Berichterstattung über die sogenannte Flüchtlingskrise fand ich be­reits surrealistisch, als ich irgendwo ei­nen Kommentar las, hinter allem stecke doch bestimmt mal wieder der böse George Soros. Innerlich grinsend be­gann ich ein paar „Probebohrungen“ im Netz, und bei dem, was ich in den nächsten Wochen herausfand, verging mir das Grinsen, ja, ich stand zwei bis drei Tage lang fast unter Schock.

 

Warum das?

 

Beck: Es gibt nämlich eine spätestens seit dem Jahr 2005 perfekt eingerichtete Migrationsinfrastruktur nach Europa. An dieser beteiligen sich maßgeblich Akteure aus dem reichsten einen Pro­zent unseres Planeten in Form von su­perreichen Stiftungen und Hedgefonds, die gewöhnlich ihre unvorstellbaren Reichtümer an Orten wie den britischen oder niederländischen Übersee­territorien bunkern. Und mit ihren ebenfalls unvorstellbar hohen Gewin­nen finanzieren sie über bis zu drei Etappen durchlaufende Finanzierungsmodelle eine Unzahl von Nichtregie­rungsorganisationen (NGO).

 

Was treiben diese NGOs?

 

Beck: Sie bilden aus, sie stellen an, sie schulen, sie statten mit Materialien aus, die sie wiederum von eigens gegründeten Thinktanks erstellen lassen, sie erfinden „Narrative“, sie berufen Konferenzen nach Brüssel ein, sie betreiben mit ausgefeilten Methoden Lobbyarbeit an den Schaltstellen des Europaparla­ments, um Gesetze gezielt zu beeinflus­sen, und vor allem schaffen sie auch Ab­hängigkeiten. Sprich, ein Heer von „Ak­tivisten“, die mit diesen Geldern gepol­stert werden, angefangen vom Helfer auf der sogenannten Balkanroute bis zu Juristen, die sich „Migrationsstrategi­en“ ausdenken, oder dem EU-Abgeord­neten, der gleichzeitig Funktionär einer derartigen NGO ist. Die offiziellen Ver­lautbarungen unserer Politiker zum The­ma angebliche Bereicherung, Facharbei­terschwemme, zweites Wirtschaftswun­der und wie sie alle hießen, konnte ich nicht ernst nehmen: Schließlich wußte und weiß niemand, wer da kam. Ich sah diese ganze Stimmung inklusive Berichterstattung als eine Art riesiges Psycho-Experiment Orwellschen Ausmaßes in Deutschland mit ungläubi­gem Interesse.

 

Schon vor dem September 2015, als Merkel die Grenzen öffnen ließ, setzten sich zahlreiche NGOs, Parteien und Me­dien für eine ungezügelte Massenein­wanderung ein. Wer genau sind die Vor­denker einer solchen Politik?

 

Beck: Ich habe versucht, nach dem Motto zu recherchieren: Je näher man der Quelle kommt, desto klarer wird das Wasser. Es mag jetzt für einige überraschend klingen – aber im Prinzip handelt es sich bei dem ganzen Migrationshype, der seit einigen Jahren zu­nehmend betrieben wird, um ein The­ma der Globalisierung: Es soll der zwei­te Abschnitt der Globalisierung eingeläutet werden, die totale Mobilität, der „free flow of services“, also der global jederzeit abrufbaren, verfügbaren Dienstleistungen. Diese werden be­kanntlich von Menschen bereitgestellt. Es wird versucht, über eine absichtsvoll ungesteuerte Migration nach Europa einen breiten Billiglohnsektor zu eta­blieren. Das sage nicht ich, sondern das regen EU-Parlamentarier selbst an, die sich gleichzeitig von superreichen NGOs bezahlen lassen. Besonders im Blick hat man dabei die Flüchtlinge ohne Papiere. Natürlich wird das nicht ohne Folgen bleiben: Schon bald wer­den auch in Deutschland Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen und Zeitarbeitsverträgen den zunehmenden Druck spüren. Und das ist genau das, was mich – mein Herz schlägt auch links – am meisten anwidert: das Versagen der Linksintellektuellen, Globalisierungskritiker, professionellen Vertre­ter der kleinen Leute bis hin zu Kabaret­tisten und wie sie alle heißen, die zwar die Gefahren von TTIP und CETA er­kannt haben, deren Analysevermögen beim Thema „Folgen einer unkontrol­lierten Massenmigration“ aber regel­mäßig aussetzt. Dabei ist interessant, daß wichtige Protagonisten der Migra­tionsagenda in den Qualitätsmedien überhaupt nicht vorkommen, wie zum Beispiel der sogenannte „Pate“ der Glo­balisierung Peter Sutherland.

 

Wer ist das?

 

Beck: Sutherland sollte das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen GATT in die Welthandelsorganisation (WTO) transformieren, was bereits 1995 pas­sierte. Er läutete damit die erste Phase der Globalisierung ein, in der der freie Fluß von Kapital und Gütern entfesselt wurde. In diesem Zusammenhang darf man die verhängnisvolle Abschaffung des sogenannten Glass-Steagall Acts 1999 durch US-Präsident Bill Clinton nicht vergessen: Dieses Gesetz war in den USA als Reaktion auf die Weltwirt­schaftskrise 1929 geschaffen worden. Es bestimmte die Einführung eines Trenn­bankensystems, also entweder klassisches Bankengeschäft mit Einlagen- und Kreditgeschäft sowie entsprechen­den Dienstleistungen oder Investment-Banking im Wertpapiergeschäft. Die Bankenkrise von 2008 mit der Entfesselung von Kapitalströmen, die in Lichtgeschwindigkeit um unseren Glo­bus jagen, hätte es mit dem Gesetz si­cherlich nicht gegeben. Halt! Es gibt sie ja immer noch, aber die Globalisierungs­agenda wird trotzdem unermüdlich vor­angetrieben. Auch die Freihandelsabkommen mit der Liberalisierung des Güterverkehrs haben nur wenigen unvorstellbar hohe Gewinne eingebracht. Auf der anderen Seite stehen bekanntlich Abbau von Arbeitsplätzen und Produk­tion und Auslagerung in Billiglohnlän­der. Über Sutherland habe ich buchstäb­lich alles zur Verfügung stehende Material gesichtet, und ich kann nur sagen, man ist der Quelle schon sehr nah, wenn man dem Originalton dieses globalen „Entscheiders“ zuhört: Es gibt tatsäch­lich kein Elitegremium, bei dem Suther­land nicht im Vorstand oder im Len­kungsausschuß saß oder noch sitzt: von der London School of Economics über Goldman Sachs, das Council on Foreign Relations bis zu seiner Funktion als Son­dergesandter für Migration des jeweiligen UNO-Generalsekretärs. Auch an­dere gewichtige Entscheider ohne jede demokratische Legitimation wie Frans Timmermans, der Vizepräsident der EU-Kommission, William Lacy Swing, der Präsident der Internationalen Orga­nisation für Migration, oder George So­ros kann man sich im Originalton an­hören. Diese Dosis, ja Überdosis der wahren Motive hinter der Humanitäts­rhetorik sind eine bittere, aber heilsame Medizin für jeden, der Wahrheitssuche betreiben möchte.

 

Was sind eigentlich die Motive für eine totale Grenzöffnung, wie wir sie im letz­ten Herbst erlebten?

 

Beck: Hier gab es offensichtlich eine Ge­mengelage: Der von Angela Merkel au­tokratisch durchgeführte Akt wird von mehreren Motiven getragen. Er war ein Erpressungsakt gegenüber den Deut­schen, um sie zu mehr „Verantwor­tungsübernahme“ in der globalisierten Welt zu zwingen, sprich ihre Bereitschaft zu militärischem Eingreifen zu erhöhen. Ansonsten würden die Probleme vor der eigenen Haustür landen. Es war ein vasallischer Treueakt gegenüber den An­forderungen der USA, ihren Machtbereich Europa ähnlicher zu machen, es multikulturell voranzutreiben, wobei Merkel vermutlich nicht in der Lage war, den Pferdefuß zu erkennen: die ge­wünschte Destabilisierung Europas, den absehbaren Absturz des Euro und damit die Fortschreibung des Dollars als „si­cherer“ Währung, da die USA in der jet­zigen multipolaren Welt große Schwie­rigkeiten haben, jeden Tag das nötige Kapital aufzutreiben, das in ihre Wäh­rung investiert werden muß, um das System am Laufen zu halten. Des weiteren war es ein versuchter Ermächtigungsakt, die EU-Zentralisierung voranzutreiben – ebenfalls eine Langzeitforderung der USA –, der aber aufgrund des Wider­standes vor allem der zentral- und ost­europäischen Staaten nicht gelang. Den Nationalstaaten sollte eines der letzten Elemente der Souveränität aus der Hand geschlagen werden: darüber zu bestim­men, wer auf ihren Territorien lebt. Dies soll nämlich eine zentrale Asylagentur in Malta zukünftig festlegen. Quotenregelungen sollen den einzelnen EU-Län­dern zentralistisch aufgedrückt werden, Strafinstrumente sollen sanktionieren dürfen.

 

Geht es den Politikern tatsächlich um „Humanität“ oder um „Profit“?

 

Beck: Das ganze Gerede von „ein freundliches Gesicht zeigen“, Humani­tät und Menschlichkeit ist zutiefst ekel­erregend. Die Vertreter der Migrations­agenda nutzen bewußt die traditionell hohe Hilfsbereitschaft der Deutschen, ihren Idealismus unter Ausbeutung der Komplexe und Schuldgefühle aus einer zwölf Jahre währenden Diktatur, um ihre Politik der „Transformation“ vor­anzutreiben. In meinem Buch zitiere ich Dokumente des Hasses gegen den noch verbliebenen Rest europäischer Nationalstaatlichkeit, die man am lieb­sten hier und jetzt zerstören möchte. Dabei werden die Migranten gewisser­maßen nur als Rammbock mißbraucht; sie sind letzten Endes genauso Opfer der Migrationsagenda wie die einheimischen Europäer, deren Lebenswel­ten, deren soziale Sicherheit Stück für Stück „transformiert“, also zerstört werden. Mißbrauch und Manipulation sind Kerngeschäft der Verfechter der total globalen Migration und der total offenen Grenzen. Und natürlich geht es am Ende um Profit: In meinem Buch zitiere ich den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon in einem Gastbeitrag für die Berliner Zeitung – man kann ihn dabei getrost als Sprechpuppe Peter Sutherlands sehen: „Die freie Bewe­gung von Menschen hilft, die Weltwirt­schaft anzutreiben. Wenn ein Kranken­haus in London Krankenschwestern benötigt, wirbt es sie aus Ghana oder Sierra Leone an. Wenn Google Pro­grammierer sucht, wird es oft in Entwicklungsstaaten fündig. Bis heute war dieser Fluß der Menschen hauptsäch­lich für die reichen Staaten von Vorteil und erregte in den Entwicklungsstaa­ten Besorgnis über die Abwanderung hochqualifizierter Arbeitskräfte. Unser Wissen aber nimmt zu, wie die Migrationsgleichung für alle funktioniert.“ Ban Ki-moon zeichnet hier das Bild eines jederzeit abrufbaren Arbeitsmigranten im Zeitalter der totalen Mo­bilität, der quasi immer auf gepackten Koffern sitzt, wenn der Ruf der Globalisierung ertönt. Ohne Familie, ja oft nicht einmal mit einer Chance auf Fa­miliengründung, ohne Rückhalt in ei­nem vertrauten sozialen Umfeld teilt sich diese mobile Arbeitsbiene gerne auch mal ein Schlafzimmer mit sechs anderen Migranten, um einen Arbeits­platz als Krankenschwester zu ergat­tern. Fern der Heimat nimmt sie einen Job auch schon für wenig Geld an.

 

Welche Folgen wird das für die Aufnah­megesellschaften haben?

 

Beck: Die Vertreter der offenen Grenzen meinen im Ernst, dieser angestrebte Zu­stand wirke sich auf unsere europäischen Lohnverhältnisse nicht aus. Was die zweite Phase der Globalisierung in Wahrheit erstrebt, ist eine globale Kon­kurrenzsituation für alle Menschen in Dienstleistungsberufen. Es gibt irgend­wann kein Zurück mehr, wenn Millio­nen von Migranten eingeströmt sind, die man nicht alle dauerhaft in den Sozialsystemen alimentieren kann. Doch dann ist es zu spät. Wenn die politische Linke aufwachen sollte, sind die Züge längst abgefahren. Ich sage jetzt mal pro­phetisch: Diese Sünde, den anrollenden Zug nicht gesehen zu haben, könnte ihr das Genick brechen. Aber das hätte sie sich dann auch redlich verdient. Und wenn Ban Ki-moon hier von Wissen fa­selt, wie die „Migrationsgleichung“ für alle immer besser funktioniere, so muß man sich nur einmal die ungeheuren Vermögenskonzentrationen bei dem rei­chen einen Prozent ansehen, die gerade in den letzten 15 Jahren stattfanden. Nach einer Studie von Oxfam, einer NGO mit Sitz in Großbritannien, besaß im Jahr 2000 das reichste Prozent der Weltbevölkerung rund 40 Prozent des Weltvermögens. 2014 verfügten die reichsten 85 Menschen über den glei­chen Reichtum wie die ärmere Hälfte der Erdbevölkerung, also 3,5 Milliarden Menschen zusammengenommen. „Glei­chermaßen profitieren“ und wie die Be­schwörungsformeln sonst noch lauten mögen, sieht anders aus!

 

Woher kommt eigentlich die Parole „Re­fugees Welcome“ ursprünglich?

 

Beck: Sie entstammt vermutlich der Berliner Antifa- bzw. der sogenannten antirassistischen Szene der 1990er Jah­re, die immer bemüht war, Begriffe zu kreieren, die dann die Funktion von Ohrwürmern – oder sollte man sagen: Hirnwürmern – übernehmen. Vom sel­ben Pedigree ist „Kein Mensch ist illegal“, „No border – no nation“, „Glei­che Rechte für alle“ usw. Diese Begriffe erklären die Welt einfach und reduzie­ren komplizierte Zusammenhänge auf simple, rein emotionale Antworten, die in so einen Slogan gepreßt werden. Diese Losungen haben zudem den un­schätzbaren Vorteil, daß sich ihre Nut­zer Menschen mit anderer Meinung gegenüber moralisch überlegen fühlen können – was ja immer ganz wichtig bei Antifas und Antiras ist. Wie gesagt: Das böse Erwachen kommt noch! Das Bild einer fliehenden Familie wurde übri­gens amerikanischen Straßenschildern entnommen, die vor über den Highway laufenden illegalen mexikanischen Ein­wanderern warnten.

 

Politik und Medien kritisieren heftig den Begriff „Überfremdung“. Wie sehen Sie das?

 

Beck: Damit erfüllen sie genau die ih­nen zugedachte Aufgabe. In meinem Buch zitiere ich Veranstaltungen und einschlägige Dokumente, wo an Medien und Politik klar die Forderung ge­stellt wird, das „Narrativ“ zu ändern, die Masseneinwanderung in glorrei­chen Farben zu malen und dabei die emotionale Methode der Beleuchtung von Einzelschicksalen anzuwenden. Der Eindruck einer streckenweise gera­dezu surrealistischen Berichterstattung trügt nicht. In meinem Buch schildere ich eine absolut unfaßbare Veranstal­tung in Brüssel aus dem Jahr 2014, ein Ereignis namens „EuroPhilantopics“, wo Zusammenschlüsse superreicher Stiftungen und Geldspender in Brüssel mit EU-Politikern, Medienleuten und NGO-Vertretern zusammenkommen und dort genaue Kommunikationsstra­tegien

zum Wohle der Migrationsagenda vorstellen. Zum Schluß wird unter den Politikern und Medienvertre­tern der Ruf laut, daß die philantropische Ebene sich stärker engagieren müsse – sprich, sie fordern auch noch ganz ungeniert mehr Geld für sich ein. In solchen Momenten meiner Recher­che zweifelte ich daran, daß das Europa, wie es im fernen Brüssel derzeit kon­struiert ist, reformierbar ist. Es muß vermutlich auf Null zurück, um diesen unerträglichen Filz loszuwerden.

 

Beim Thema Einwanderung gibt es eine auf den ersten Blick bizarre Allianz aus Großindustrie und Finanzsektor auf der einen Seite und Linksextremisten, Antideutschen und „Kapitalismuskriti­kern“ auf der anderen Seite. Wie kam dieses Bündnis zustande, und wie läßt es sich erklären?

 

Beck: Es gibt zwei Aspekte: Zum einen handelt es sich ganz einfach um ein un­appetitliches strategisches Bündnis, so wie es die USA etwa mit den absolutisti­schen Golfmonarchien pflegen. Die Jahren ertönen aus Richtung USA For­derungen nach mehr Multikulturalis­mus und Einwanderung und danach, die Geschwindigkeit der europäischen Vereinheitlichung zu erhöhen. Beson­ders zynisch ist, daß die globale Antwort auf die derzeitige Migrationskrise aus US-Sicht lautet, daß vor allem Deutsch­land die Migranten aufnehmen soll. Daß Amerika überhaupt keine Aufnahmeanstrengungen unternimmt, wird von unseren Politikern klaglos ak­zeptiert. Letztlich geht es bei all diesen „Spielen“ darum, Europa im amerikanischen Machtfeld zu halten und eine Ausrichtung nach Eurasien zu verhin­dern. Deswegen auch die „Wirtschafts- NATO“ TTIP und die amerikanischen Bemühungen, Standards anzugleichen, einen einheitlichen Wirtschaftsraum zu etablieren, der das Problem wettmacht, daß die USA aus europäischer Perspek­tive eigentlich eine Insel sind.

 

Angela Merkel betont immer wieder, man müsse die „Fluchtursachen be­kämpfen“, gleichzeitig fördert und un­terstützt die Bundesregierung sogenannte „Rebellen“ in Ländern wie Libyen oder Syrien. Wie geht das zu­sammen?

 

Beck: Dieses Thema „Fluchtursachen bekämpfen“ ist zutiefst verlogen. Zum einen beteiligte sich die Bundesregie­rung bekanntlich weidlich an der Zer­störung der letzten säkularen arabischen Staaten und stimmte in die Rufe des „Gaddafi must go“ bis „Assad must go“ ein. Die Bundesregierung trug die widerlichen EU-Wirtschaftssanktionen gegen Syrien weiter mit, obwohl das Land schon massiv unter internen Flüchtlingen stöhnte und der Islami­sche Staat gerade große Erfolge feierte. Nirgendwo ist strategischer Weitblick oder wenigstens der Ansatz einer Kor­rektur erkennbar. Schon gar nicht bei den zum Teil ruinösen Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten, die diese teilweise unter massivem Druck der EU unterschrieben. In der Folge gab es einen Niedergang zum Bei­spiel bei kleinbäuerlichen Hühnerzüch­tern, die gegen die Mastbetriebe der eu­ropäischen Konkurrenz nicht mehr standhalten konnten. Folge: nicht selten Landflucht und Weggang. Außerdem hat die EU bereits seit langem sogenannte Migrations- und Mobilitäts­abkommen mit afrikanischen bzw. nordafrikanischen Staaten abgeschlos­sen, wo ausdrücklich zur geordneten Migration und Neuansiedlung in Euro­pa eingeladen wird. Die Hohlformel „Fluchtursachen bekämpfen“ ist also bei Licht besehen nur eine Beruhi­gungspille für die Öffentlichkeit.

 

Angenommen, Berlin würde mit den Staaten Afrikas und Syriens eine umfas­sende Übereinkunft zur Rückgliederung der Migranten aus diesen Ländern tref­fen. Wer hätte davon den größten politi­schen und finanziellen Schaden?

 

Beck: Abgesehen davon, daß vielleicht George Soros vor Empörung ein letaler Herzinfarkt ereilen könnte und einige Refugees-Welcome-Aktivisten Wein­krämpfe bekommen würden, gäbe es nur Vorteile: Die Maßnahme würde un­endlich viel billiger kommen als alles, was unter dem Stichwort „Integration“ in den nächsten Jahren finanziert wer­den muß, ganz abgesehen von dem demnächst ins Haus stehenden Familiennachzug, der allen hier in Deutschland anerkannten Flüchtlingen nach EU-Recht zusteht. Es wäre zudem eine aktive Maßnahme für den Wieder­aufbau etwa der Infrastruktur des kriegs­zerstörten Syriens, wenn jeder Rückkeh­rer mit 10.000 bis 30.000 Euro ausgestattet würde. Das wären „Peanuts“ im Verhältnis zu den Verwerfungen, die Deutschland ins Haus stehen, wenn die Migrationsagenda weiter seelenruhig umgesetzt wird. Zudem wäre es ein Akt der Wiedergutmachung wegen der De­stabilisierung Syriens, auch wenn Deutschland dabei im wesentlichen Mit­läufer war, und ein Beitrag zur Völker­verständigung. Und das Heft des Han­delns wäre endlich wieder ergriffen.

 

Frau Beck, vielen Dank für das Ge­spräch.

 

Friederike Beck, Jahrgang 1968, ist freie Autorin und Übersetzerin. Sie studierte Geschichte, Slawistik und Anglistik. Deutschlandweit bekannt wurde Beck mit ihrem Enthüllungs­buch Das Guttenberg-DossierDas Wirken transatlantischer Netzwerke und ihre Einflußnahme auf deutsche Eliten, in dem sie detailliert das Förderernetzwerk des früheren CSU-Bundesverteidigungsministers recherchierte. Friederike Beck ist außerdem aktiv als Texterin und Sängerin (Mezzosopranistin bzw. Altistin). Sie lebt in Spanien und in Deutschland.

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The Rivkin Project: How Globalism Uses Multiculturalism to Subvert Sovereign Nations


The rivkin project: how globalism uses multiculturalism to subvert sovereign nations

During October 19-22, 2010, Charles Rivkin, US Ambassador to France, invited a 29-member delegation from the Pacific Council on International Policy (PCIP) to a conference in France, the stated purpose of which was to discuss Arab and Islamic relations in the country.[1] The meeting was part of a far-reaching subversive agenda to transform that entire character of France and in particular the consciousness of French youth, which includes the use of France’s Muslim youth in a typically manipulative globalist strategy behind the usual façade of “human rights” and “equality.”

Globalist Delegation at US Embassy

The PCIP report states of the conference:

…The delegation further focused on three key themes. First, the group examined Franco-Muslim issues in France through exchanges with Dr. Bassma Kodmani, Director of the Arab Reform Institute, and Ms. Rachida Dati, the first female French cabinet member of North African origin and current Mayor of the 7th Arrondissement in Paris. A trip to the Grand Mosque of Paris and a meeting with the Director of Theology and the Rector there provided additional insight. Second, meetings with Mr. Jean-Noel Poirier, the Vice President of External Affairs at AREVA (a highly innovative French energy company), and with Mr. Brice Lalonde, climate negotiator and former Minister of the Environment, highlighted energy and nuclear policy issues and the differences between U.S. and French policies in these arenas. And finally, the delegation explored the connections between media and culture in California (Hollywood) and France in meetings at the Louvre, the Musee D’Orsay, and at FRANCE 24 – the Paris-based international news and current affairs channel.[2]

The over-riding concern seems to have been on matters of a multicultural dimension, including not only Arab and Islamic relations in France, but perhaps more importantly in the long term, a discussion on the impact of Hollywood “culture” on the French.

The USA has long played a duplicitous game of “fighting terrorism” of an “Islamic” nature as one of the primary elements of its post-Cold War stratagem of manufactured permanent crises, while using “radical Islam” for it own purposes, the well-known examples being: (1) supporting Bin Laden in the war against Russia in Afghanistan; (2) backing Saddam Hussein in the war against Iran; (3) supporting the Kosovo Liberation Army in ousting the Serbs from mineral-rich Kosovo, the KLA having been miraculously transformed from being listed by the US State Department as a “terrorist organization,” to becoming “freedom fighters.”

When US globalists pose as friends of Muslims, the latter should sup with the Great Shaitan with an exceedingly long spoon.

What is the Pacific Council on International Policy?

The PCIP, of which Rivkin is a member, was founded in 1995 as a regional appendage of the omnipresent globalist think tank, the Council on Foreign Relations (CFR),[3] It is headquartered in Los Angeles, but “with members and activities throughout the West Coast of the United States and internationally.” Corporate funding comes from, among others:

Carnegie Corporation of New York

Chicago Council on Foreign Relations

City National Bank

The Ford Foundation

Bill and Melinda Gates Foundation

The William & Flora Hewlett Foundation

Rockefeller Brothers Fund

The Rockefeller Foundation

United States Institute of Peace [4]

The PCIP is therefore yet another big player in the globalist network comprising hundreds of interconnected organizations, lobbies, “civil society” groups, NGOs, and think tanks, associated the US Government, and with banks and other corporations. As usual, there is a conspicuous presence by Rockefeller interests, and the interesting character, Nicky Rockefeller, is a member, despite the insistence of some “skeptics” that he doesn’t actually exist.

Why France?

France has long been a thorn in the side of US globalism because of its stubborn adherence to French interests around the world, rather than those of the manufactured “world community.” Despite Sarkozy, France is one of the few states left in Western Europe with the remnant of a national consciousness. The best way of destroying any such sentiment is to weaken the concepts of nationhood and nationality by means of promoting “multiculturalism.” Was it only a coincidence that the 1968 student revolt, sparked by the most puerile of reasons, occurred at a time both when the CIA was very active in funding student groups around the world, and when President De Gaulle was giving the USA a lot of trouble? De Gaulle did little to play along with American’s post-war plans. He withdrew France from NATO military command. Even during World War II as leader of the Free French, he was distrusted by the USA.[5] Of particular concern would have been De Gaulle’s advocacy of a united Europe to counteract US hegemony.[6] In 1959 he stated at Strasbourg: “Yes, it is Europe, from the Atlantic to the Urals, it is the whole of Europe, that will decide the destiny of the world.” The expression implied détente between a future neutralist Europe and the USSR. In 1967 he declared an arms embargo on Israel and cultivated the Arab world. This is the type of statesmanship that globalists fear. With the buffoonery of Sarkozy, and mounting tension with disaffected Muslim youth, a backlash could see an intransigently anti-globalist, “xenophobic” regime come to power. In today’s context, what better way now to subvert French nationalism and head-off any potential to revive as an anti-globalist force, than to use France’s large, unassimilated Islamic component, just as the Bolshevik revolution was undertaken to a significant extent by the disaffected minorities of the Russian Empire?

Of interest also is the interest of the PCIP delegation in the influence of Hollywood on French culture. This might seem at first glance to be an odd concern. However Hollywood, as the symbol of international cultural excrescence, is an important factor in globalization, in what amounts to a world culture-war. Ultimately the goal of globalism is not to promote the survival of ethnic cultures and identities, but rather to submerge them into one big melting pot of global consumerism, to uproot every individual from an identity and heritage and replace that with the global shopping mall, and the “global village.” Therefore multiculturalism should be viewed as the antithesis of what it is understood as being. So far from the global corporates wanting to promote so-called multiculturalism in terms of assuring the existence of a multiplicity of cultures, as the term implies; it is to the contrary part of a dialectical process whereby under the facade of humane ideals, peoples of vastly different heritage are moved across the world like pawns on a chess board. It is an example of Orwellian “doublethink.”[7] It is notable that the instigators of the “velvet revolutions” now sweeping North Africa and reaching into Iran are largely “secularized” youths without strong traditional roots. Similarly, the best way to solve France’s ethnic conflicts and to assure that France does not re-emerge again to confront US/globalist interests, is to dialectically create a new cultural synthesis where there is neither a French culture nor an Islamic culture, but under the banner of “human rights” and “equality,” a globalist youth-based culture nurtured by Hollywood, MTV, cyberspace, MacDonald’s and Pepsi. That this is more than hypothesis is indicated in the manner by which the secular youth revolts now taking place in North Africa have been spawned by an alliance of corporate interests, sponsored by the US State Department and sundry NGOs such as Freedom House.[8] The North African “revolutionaries” are just the type of “Muslim” that the globalists prefer; spawned and nurtured with the cyber-consumer mentality.

So what are Rivkin and the US State Department up to in France, that they should be so interested in the place of Hollywood and of Muslims in the country?

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carry-on-my-wayward-smut:

mishasminions:

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oradianto:

cumaeansibyl:

vassraptor:

leah-writes-words:

c-rope:

blanketforyourshock:

you know ive hit quality blogging when i post a picture of 16 vicars riding oblivion

#oh my god

That’s what they said

I love how many of them are praying

man that one in the front right corner just does not give a fuck

And by looking at that picture, you can experience the roller coaster… vicariously.

even better than the one in the front right corner: the one in the front middle who’s like HELL YEAH HELL YEAH HELL YEAH

😂

Wait but there are more! 

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Now this is the sort of quality religious content I want to see on my dashboard

SEEMS LIKE A HELL OF A RIDE

HOLY WATER SLIDE

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Wir können uns ja nicht für jeden Terroranschlag ein neues Betroffenheitsgetue ausdenken....
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